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DER TOPKAPI PALAST

Der ehemalige Palast Namens Saray-ı Cedid-i Amire, erhielt seinen heutigen Namen im 19. Jh. nach einer Tür in der Festung. Ungefähr zwanzig Jahre nach der Istanbul Eroberung von Fatih wurde mit dem Bau des Topkapı Palasts begonnen. Auch wenn die Bauarbeiten 1479 abgeschlossen wurden, fuhr die Bebauung in dynamischer Weise fort, was zu mehreren Nebengebäuden führen sollte. Der Palast, der über eine 700 Tausend Quadratmeter Fläche verfügt, ist von der Haghia Sophia bis zur Gülhane auf einem breiten Gelände verbreitet und mit hohen Mauern umgeben, die sur-i sultani genannt werden. Die Festungsmauern des Palasts ragt von dem Sommerplatz Sepetciler bis zur Ahir Tür. Auf diesen Mauern befinden sich 28 Türme. Ein Teil dieser Mauern, die sich auf der Meeresseite befand, stürzte ein, da sie 1888 von eine Eisenbahnlinie durchquert wurde, die auf der Buchtseite gelegenen Landhäuser hatten sich auch daran beteiligen müssen.

Es wird vermutet, dass der Topkapı Palast ca. dreizehn Türen besitzt. Viele der Türen existieren heute nicht mehr. Die prachtvolle Palasttür Bab-ı Hümayun („Herrschaftstor“) befindet sich auf der Meeresseite von der Haghia Sophia und gegenüber des Sultanahmet Brunnens. Diese Eingang wurde als Haupteingang des Palastes benutzt. Zum ersten Mal wurde sie in der Zeit von Fatih errichtet und bis zum heutigen Tage mehrmals ausgebessert. Das Tor, welches in der osmanischen Geschichte viele historische Ereignisse erlebte, bewahrt heute noch seine ehemalige Pracht. Dieses Tor wurde in der osmanischen Zeit mit dem Morgengebet eröffnet und dem Spätabendgebet wieder geschlossen. Auf dem Tor befinden sich die Signatur des Sultans Mehmet II. und eine Inschrift, die den ersten Bau geschichtlich 1478 erfasste. In einer anderen Inschrift  wird erwähnt, dass es von dem Sultan Abdülaziz 1867 erneut errichtet wurde.

Im Innenbereich von Bab-ı Hümayun befindet sich der erste Hof. Dieser Hof erlitt beim Brand im 19. Jh. einen großen Schaden. Im Hof befindet sich ein „Deavi Landhaus“, in dem die Anklageschriften des Volkes aufgenommen wurden. An der inneren rechten Seite des Tors befanden sich einst das Palastrevier und die Räume der Schatzbeamten. Außerdem liegt hinter der Mauer, die sich auf der rechten Seite vom Hof befindet, der Platz, wo die Palastbäckerei stand. Auf der linken Seite befindet sich die Irenenkirche. Die imperatorische  Münzanstalt liegt in der näheren Entfernung von hier und wird heute den Besuchern als ein Museum zur Verfügung gestellt. Auf der rechten unteren Seite befindet sich ein Brunnen Namens „Brunnen des Henkers“. Gegenüber liegt das Tor Bab-üs Selam, durch das man zum zweiten Hof gelangt.

Das Tor Bab-üs Selam „Begrüßungstor“ ist der wirkliche Palasteingang. Auf dem Tor, das von Murat III. erneut gebaut wurde, befinden sich zwei Türme. Auf der Inschrift am Tor steht folgendes geschrieben:“Außer Gott gibt es keine andere Göttlichkeit, der Heilige Mohammet ist sein Geschöpf und sein Boote.“ Auf den Flügeln vom eisernen Tor, kann man erfahren, dass die Tore in der Zeit des Sultans Kanuni Süleyman gegossen worden sind. Nach dem Eintritt durch das Begrüßungstor kann man, wie auch im ersten Hof, die Jahrhundert alten Platanen begegnen. Das Tor spaltet sich zu fünf Wegen, zur Palastküche, zur Bab-üs Saadet („zum Tor der Glückseligkeit“), zum Gebäude Divan, zum Harem und Palast Gehege.

Das Divan Gebäude war in der osmanischen Zeit ein Ort, wolle man die bürokratischen Angelegenheiten besprach. Die erste Halle im Divan ist das Hauptteil, in welchem die Gespräche geführt wurden und das auch als Platz unter der Kuppel bekannt ist. In der zweiten Halle befinden sich Eintragungen für die Divan Versammlungen. In der anderen Halle liegt das Sekretariat, wo die Eintragungen archiviert wurden. Im Harem befinden sich neben den Zimmern, die für die Gemahlin des Sultans, seinen Frauen, seiner Mutter eingeteilt waren, auch ca. 300 Räume wie die Empfangsräume des Sultans, die sich im Selamlık Bereich befanden. Ein anderes auffallendes Gebäude ist der Gerechtigkeitsturm. Im zweiten Hof wurden 1959 zwei Säulen ausgegraben, von den vermutet wird, dass sie aus dem 5. und 6. Jh. stammen. Es ist nicht bekannt wie und zu welchem Zweck diese byzantinischen Ruinen hergebracht wurden. Beim Brand im Jahre 1574 erlitt die Palastküche des Topkapı Palasts einen großen Schaden, Murat III. lies die Küche nach der Verbrennung vom Architekten Sinan erweitern und erneut errichten. Das Tor Bab-üs Saadet, das sich im zweiten Hof befindet, öffnet sich zu den privat Gemächern und zum dritten Hof.

Im dritten Hof befindet sich ein Thronsaal, in denen die Sultane nach den Divan Versammlungen seine Wesire empfingen. Der Thronsaal wurde in der Zeit von Fatih errichtet und von Selim I. nach seinem Einsturz erneut gebaut. Die Palastschule, die sich um den Thronsaal befindet, nimmt auf dem dritten Hof eine große Fläche in Anspruch. Die Palastschule war sozusagen eine Schule für Bürokraten. Hier wurden Schüler ausgebildet, die später den Bedarf an Staatsmännern des osmanischen Reiches deckten. Die Schule, die in der Zeit von Fatih gegründet wurde, erzog christliche Schüler, die älter als Zehn waren und mit der Knabenaushebung von den osmanischen Unterworfenen herbeigeholt wurden. Ein weiteres Gebäude im dritten Hof ist die Hırka-i Serif Kammer. Hier wird der Mantel vom heiligen Mohammet ausgestellt. Hırka-i Serif wurde mit den weiteren heiligen Reliquien in der Zeit von Selim I. nach Istanbul gebracht. In der Mitte des dritten Hofes befindet sich die Bibliothek Ahmet III. die 1719 errichtet wurde. Ein anderes Gebäude ist die Agalar Moschee, die Mosche der Palastschule. Neben der Moschee befindet sich ein Sonderzimmer, welches für die erfolgreichen Schüler vorgesehen war.

Durch die zwei Hallen, in welchem Uhren und Miniaturen ausgestellt werden, gelangt auf den vierten Hof. Auf dem vierten Hof befinden neben den Landhäusern sowie das Landhaus Sofa, Revan, Bagdat auch die Beschneidungskammer und die Kammer für den Oberarzt. Das Landhaus Revan wurde 1634 vom Murat IV. als feierlichen Zweck für die Eroberung von den Persern von Erivan errichtet. Der Innenraum ist komplett mit Keramik aus Iznik beschichtet, die Schranktüren mit Perlmutter und „baha“ ausgelegt. Auch das Landhaus Bagdat ist ein weiteres Gebäude, welcher von Murat IV. errichtet wurde. Als Anlass für die erneute Eroberung von Bagdat am 25. Dezember 1638 wurde das Gebäude errichtet und mit diesem Namen genannt. Die Beschneidungskammer wurde von Deli Ibrahim 1641 gebaut und diente fast zweihundert Jahre für die Beschneidungszeremonien der Prinzen. Ein weiteres Werk von Ibrahim ist der 1640 neben der Terrasse gebaute bronzene Baldachin genannt als das Landhaus Iftariye.

Das Mecidiye Landhaus, das als letztes Gebäude in dem Topkapı Palast errichtet wurde, ist ein weiteres Gebäude, welches sich auf einem Hügel mit dem Ausblick auf den Goldenen Horn, dem Marmara und Bosporus. Das Gebäude wurde 1840 von Abdülmecit errichtet.

Das historische Topkapı Palast, das heute als Museum zu besuchen ist, bezeugt seinen Besuchern eine Gesichte, die Kultur, die Majestät, die Pracht und das Reichtum eines Reiches.

 


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