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DIE SEDEF INSEL

Die kleinste und für die Bebauung genehmigte Insel zwischen den Istanbuler Inseln ist die Sedef Insel. Da einer der ehemaligen von ihr als Haseninsel genannt wurde, ist sie oft mit der anderen Haseninsel, ehemaliger Name Neandros verwechselt worden. Sie liegt 1100 m im Osten der Großinsel, ist 1300 m lang und 1100 Meter breit und einer seiner ehemaligen Namen lautet auch Terebintos, was dem auf der Insel wachsenden Terpentinbaum zu verdanken ist.

Da in den früheren Zeiten die Insel von Blumen und Bäumen geschmückt war und aus der Ferne wie eine Perlenfarbe aussah, wurde sie in unserer Gegenwart als Perleninsel genannt. Jedoch haben sich mit der Zeit dank der Erosion die Pflanzen abgemagert und de felsige schärfere Form kam somit zum Vordergrund. Die Insel, die auch wie die anderen Istanbuler Inseln Klöster in sich beherbergte war auch ebenfalls wie die anderen Inseln ein Verbannungsort. Das erste Kloster der Insel wurde in der Zeit des Patriziers Leonidas errichtet und wurde eine von den berühmtesten Verbannungsorten für die Verbannung von dem Patrizier Ignatios. Nachdem der Ignatios in einer Regierungszeit der Kaiserin Teodora in 857 als Patrizier bestellt worden ist, wurde er nach dem die Krone der Kaiserin entnommen wurde auch abgerufen und nach zahlreichen Flattereien in diesem Kloster eingesperrt. Obwohl sich im Kaisertum eine Thronänderung abwickelte und dem Patrizier erneut die Führung des Kloster übergeben wurde, bleibt dieses Geschehnis als ein schwarzes Fleck in seiner Geschichte erhalten.

Der Heilige Celebi hat von der Insel als Haseninsel berichtet und betonte dass dieser Name von den zahlreichen Hasen auf der Insel abstammt und außerdem dass Ziegen aus den anderen Inseln hier weiden würden. Der Besitz der Perleninsel überging 1850 dem Tophane Gründer Bräutigam Fethi Pascha. Während dieser Zeit wurden auf die Insel Oliven und Gemüsen angepflanzt. Nachdem Tot des Paschas blieben diese einige Zeit unbeaufsichtigt und während dem I. Weltkrieg wurden alle Bäume auf der Insel gefällt. Während der Istanbuler Besetzung von den Besetzungstruppen hatten sie ihre berühmten Panzer Yavuz vor die Inselbucht angelegt und nach diesen schlechten Jahren blieb sie in einer tiefen Stille, die nur von Möwen und Wellen gebrochen wurde. Während der republikanischen Zeit überging der Besitz dank Nachlass an die Yegane Dame, der Ehefrau des Dichters Hüseyin Siret von Fecr-i Ati und nach ihrem Tod überblieb sie ihrem Sohn Sehsuvar Menemencioglu und ihrer Tochter Reyhan Sehsuvaroglu. Die Familie, die das Eigentum der Insel besaß, gründete 1956 eine Baugenossenschaft und mit den effektiven Tätigkeiten dieser Genossenschaft entwickelte sich die Bebauung mit den 60 – 70 Villen auf der Insel zu einer planmäßigen Bebauungssiedlung. Während die Arbeiten der Genossenschaft fortfuhren, fingen 1958 Fährenfahrten an, und führten zu einer Überbevölkerung der Insel.

 


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