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DIE INSEL KINALI

Die ursprünglichen Namen der Insel Kinali, die mit einer Entfernung von 6,5 Meilen zum Istanbuler Hafen unsere naheste Insel ist, waren „Proti“ und „Akoni“. Die Entfernung zur asiatischen Seite der Insel beträgt 3,5 Meilen. Der Name Kinali, also Henna wurde ihr wegen dem rotgefärbten Erdboden der Insel verliehen.

Die Breite der Insel Kinali beträgt 1,1 und die Länge 1,5 Km. In de Größenordnung steht sie nach der Insel Burgaz an vierter Stelle. Der Cinar Hügels, welcher sich auf der westlichen Seite der Insel befindet und gleich daneben der Tesvikiye Hügel, sind ungefähr 115 m hoch. Der 93 m hohe Hügel Namens Hristo auf dem das Hristo Kloster errichtet ist, ist der dritte und letzte Hügel auf dieser Insel. Aus diesem Grund war die Insel auch ein meist benutzter Verbannungsort. Der bekannteste darunter ist der Romanos Diogenes IV, der, in der Zeit vom Kaiser Dukas Mikhail VII., welcher in Malazgirt 1071 gegen die Heeren von Alpaslan besiegt worden ist, in Izmit festgenommen wurde und nachdem man seine Augen ausgestochen und ihm mit einer Mönchbekleidung angezogen hatte, in das Hristo Kloster verbannt wurde und einige Zeit in diesem Kloster unter Verbannung lebte. Es wird erzählt, dass angeblich das Grab von Diogenes gleich neben dem heutigen Waisenheim liegen solle. Im westlichen Teil des Hristo Hügels befindet sich die Klosterbucht. Die „Großen“ und „Kleinen“ Minenhöhlen, die sich im Norden dieser Bucht befinden, befinden sich auch unter den sehenswürdigen Plätzen der Insel.

Das Wetter ist im Vergleich zu den anderen Inseln ist extremer, auch sind die Baumanlagen in der Insel Kinalı weniger aber dafür bereichert an Steinen. Mit den Steinen, die in der byzantinischen Zeit aus der Insel herausgetragen  wurden, sind die Byzantinischen Festungen errichtet worden, auch wurden im 19. Jh. beim Bau des Tophane Hafendamms und Haydarpasa Hafens die Inselsteine genutzt. Da hier ein extremes Klima herrscht und die bewaldeten Flächen weniger sind, wurde die Insel von den Istanbuler Sommerbesuchern nicht so bevorzugt und somit verwirklichte sich die erste Siedlung von Armenischen Einwohnern um 1833. Mit dem Beginn der Fährenfahrt im Jahre 1846 spürte man deutlicher die Armenischen Bewohner auf der Insel. Nachdem die Armenier wurde 1857 die Armenische Kirche Surp Krikor Lusavoric und die Armenische Schule Nersesyan errichtet und spielte bei der Lebhaftigkeit der Insel eine bedeutende Rolle. Während die Einwohnerzahl der Insel, die ethnisch betrachtet eine kosmopolitische Struktur besitzt, 1990 bei 3943 Personen lag setzte sich die Zahl 1997 ab auf 2539 und im Jahre 2000 mit einem erneuten Schwung gelang sie auf 3318 Personen. Die wesentlichen Bauten der griechischen Bewohner ist die orthodoxe Panayia Kirche und die griechische Grundschule, die 1869 errichtet wurde. Die Türkische Grundschule dagegen begann er im Jahre 1935. Die weitere Gebetsstätte der Insel ist die Kinaliada Moschee, die in sich unterschiedliche architektonische Formen verbirgt und 1963 eröffnet wurde.

Die Insel, die für eine lange Zeit ohne Wasser- und Stromleitungen leben musste, wurde zum erst Mal 1947 mit Strom versorgt. Das Wasserproblem lösten die Inselbewohner, die ihren Wasserbedarf über Zisternen deckten, wurde mit dem 1981 gebauten Wasserverteilungsnetz gelöst. Prominente Namen der Insel, in der viele Menschen von verschiedenen Kulturen zusammenleben, ist der berühmte Fußballspieler Esref Aykac, der Sohn vom Dichter und Politiker Fazil Ahmet Aykac. Unter den verewigten Namen befinden sich Sükrü Gülesin aus der Vereinsmannschaft Besiktas und Osman Incili (Kova Osman) aus der  Vereinsmannschaft Galatasaray.

 


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