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Skip Navigation LinksIstanbul - 2010 Deutsch Vorstellung der Stadt Istanbul Istanbul aus der Vogelperspektive
Istanbul aus der Vogelperspektive
Wie feine Spitze gearbeiteten Meere und Landschaften haben Istanbuls Geographie in 4 Teile aufgeteilt. Auf beiden Ufern der Altstadt und dem Bosporus von Galata befinden sich jetzt zusammengesetzte Wohngebiete, die früher einzelne Dörfer waren. Die sich entlang des Meeres von Marmara, welches das kleinste Meer der Welt ist, hinziehenden bewohnten Flächen zeigen, welches Ausmaß die Größe der Stadt erreicht hat. Die Altstadt dehnt sich auf den 7 Hügeln einer dreieckigen Halbinsel umgeben von einer 22 km langen Stadtmauer aus. Dies ist die mit den Namen Byzanz, Neues oder Zweites Rom, Konstantinopel oder Polis erwähnte Ansiedlungsstätte. Während die Stadtmauern von Marmara und dem Goldenen Horn mit der Zeit verschwanden, sind die Stadtmauern auf Landseite bis heute verhältnismäßig gut erhalten geblieben.

Die breiten Westufer der Halbinsel bestehen aus Landstadtmauern, ihre beiden Seiten haben Meeresstadtmauern und ihre östliche Spitze besteht aus dem Küstengebiet des Topkapı Serails. Dies ist der erste, d.h. der breiteste und längste der 7 Hügel. Das Serail ist wie eine Stadt innerhalb der Stadt; es ist ein von Stadtmauern umgeben, besitzt einen komplexen Bau und ein Museum, in dem reiche, sehr wichtige Werke ausgestellt werden. Neben der Irenenkirche, die der einzigartige Platz von Festivalveranstaltungen ist, und ähnlichen Gebäuden, nimmt das Archäologische Museum Istanbul seinen Platz im ersten Garten des Serails ein. Das Hagia Sofia Museum, das zu den 8. Wundern der Welt zählt, die Sultan Ahmet Moschee, deren Schönheit mindestens so beeindruckend ist wie ihr Ruf, das Römische   Hippodrom, die Basilika-Zisterne befinden sich auf der Ebene des ersten Hügels.

Der zweite Hügel ist der Ort des ältesten und größten „Geschlossenen Basars“. Die Nuruosmaniye Moschee und die Konstanstinssäule, die ein Geschenk anlässlich der Ausrufung der Stadt zur Hauptstadt des Römischen Reiches war, befinden sich hier. Während sich auf dem dritten Hügel die Süleymaniye und auf dem vierten die Fatih Moscheen erheben, erstreckt sich der Aquädukt aus römischer Zeit zwischen den beiden Hügeln. Hier befinden sich auch die Schehzade Moschee und das Oberbürgermeisteramt. Die immensen, aus römischer Zeit stammenden offene Zisternen, die den Wasserbedarf der Stadt befriedigten, befinden sich auf den höheren übrigen Hügeln. Die Sultan Selim Moschee ist auf dem fünften Hügel, Das Kariye Museum am Abhang des sechsten Hügels. Die Straßen, die die Rücken dieser Hügel durchqueren, beginnen auf dem Hagia Sofia-Platz, teilen sich in Adern auf und  enden an den Toren der Stadtmauern; sie verfolgen die römischen Straßenrouten. Die dreifach befestigten Landstadtmauern, die die westliche Grenze ziehen, sind ein prachtvolles Beispiel der römischen Militärarchitektur. Die Stadtmauern erreichen im Norden in Eyüp das Goldene Horn. Die Eyüp Sultan  Moschee, die dem Stadtkreis seinen Namen gab, ist bekannt als die erste in der Stadt erbaute Moschee.

Das Goldene Horn ist eine enge, wie ein Horn gebogene, 8 km lange   Meeresbucht. Die einzigartige und schöne Silhouette Istanbuls lässt sich am besten vom Meer aus, d.h. auf den Fähren, die vom Asiatischen Ufer und von der Einfahrt des Goldene Horns ablegen, betrachten. Das Säuberungsbedürfnis des Goldenen Horns wurde gestillt, die Fische sind zurückgekehrt, die umgebenden Parks und Gärten sind anschaulich; außerdem wird erwartet, dass die verbliebenen Werften ebenfalls umgesiedelt werden. Das Orthodoxe Patriarchat und die kleine, niedliche Bulgarische Kirche sind durch die hierher verlegte alte Galata Brücke mit dem Gegenufer verbunden. Hier stellt das neue, interessante Museum der Koc Familie verschiedene Objekte aus. Halic hat durch den 2003 eröffnete Modell-Park, der die fantastischen Werke der Türkei ausstellt, einen neuen Beschauungsort gewonnen.

Der Raum von Galata und seine Verlängerung Beyoglu (Pera) haben sich von der Küste unterscheidende Erscheinungen. Dieser Bezirk, dessen Symbol der Galata-Turm ist, hat mit seinen  ansteigenden Straßen, die aufwärts nach Beyoglu führen, eine äußerliche Erscheinung, die die Charakteristiken ihrer Erbauungszeit wahrt und die ein Vermächtnis des europäischen Architektureinflußes von vor 100 Jahren ist. Der Tunnel, die zweitälteste Metro Europas, besitzt immer noch den Titel der „kürzesten“ Metro. Das Obere Ende der Metro ist der Anfang der İstiklal Allee. Die Allee, auf der wieder die alten Straßenbahnen fahren und die nur für Fußgänger offen ist, ist umgeben von Botschaftsgebäuden, d.h. den Gebäuden aus alter Epoche, die während der Gründungszeit der Republik den fremden Gesandtschaften zugeteilt wurden.

Das Museum für Klassische Osmanische Versliteratur ist ein am Tunnel befindliches, schönes Mevlevi-Derwischkloster (18.Jh.). Auf halbem Wege der Allee befindet sich das berühmte Galatasaray-Gymnasium und gegenüber die Çiçek (Blumen)-Passage mit bunten, authentischen Restaurants, Fisch-und Obstmärkten. Die Allee, die mit den Seite an Seite gereihten Kinos,  Theatern, Cafés, Lokalen und Vergnügungsplatzen den Taksim-Platz erreicht, hat ihre alten, prachtvollen, immer gedrängten Tage und Nächte zurückgewonnen. Das Monument, das den Türkischen Befreiungskrieg, Atatürk und seine Mitstreiter symbolisiert und ins Auge fällt, verziert den Taksim-Platz. Das Hauptterminal der neuen Metro befindet sich unter dem Platz und das Atatürk-Kulturzentrum im Norden des Platzes.

Die 5-Sterne Hyatt und Intercontinental Hotels befinden sich im Taksim-Park. Auch das Hilton Hotel Istanbul ist hier; Das Hilton (1955), das das erste seiner Klasse in der Türkei erbaute Hotel ist, bewahrt immer noch seine Eigentümlichkeit, das berühmteste und beste Hotel zu sein. Das Radio-Haus, das Militärmuseum Istanbul, welches eines der reichsten seiner Art ist, das Lütfü- Kırdar-Kongresszentrum und das Freilichttheater befinden sich ebenfalls in diesem Bezirk. Nördlich von hier befinden sich die immer lebhaften Stadtkreise Nischantaschi und Schischli, wo sich kleine Boutiquen aneinanderreihen sowie Bilder-und Kunstgalerien verbreitet sind. Die weiter nördlich in Etiler und auf der Büyükdere Caddesi gelegenen modernen Einkaufszentren in den großen Wolkenkratzern bieten Istanbulern und Besuchern neue, großmaßstäbige  Möglichkeiten. Die in diesem Kreis errichteten hohen Gebäude haben der Silhouette der Stadt einen Unterschied verliehen.

Von der erneuerten Galata-Brücke lässt sich die fantastische und imposante Erscheinung der Süleymaniye Moschee, welche ein schönes monumentales Werk der Kunstgeschichte ist, in einer unersättlichen Weise betrachten. Die Valide Moschee und der Ägyptische Basar sind gegenüber der Brücke platziert. Der anfänglich für Gewürzhändler errichtete Bazar ist mit seinen 100 Läden ein großer und lebendiger Stadtkreis. Neben den originalen Läden befinden sich Verkäufer von verschiedenen Gütern und Dörrobst; außerhalb reihen sich Fisch-, Obst- und Blumenhändler. Von den Anlegestegen neben der Brücke werden ständig reguläre Fahrten zum Asiatischen Ufer, nach Üsküdar und Kadıköy, zum Bosporus oder zu den Prinzeninseln unternommen. Die Fischbrote, die auf Booten von Händlern in historischer Kleidung verkauft werden, werden in Anbetracht der einzigartigen Landschaft Istanbuls verzehrt und wurden schon in Gedichten und Liedern besungen. Der Sirkeci-Bahnhof, der mit dem Traum der alten glamourösen Tage des Orientexpresses weiterlebt und eine bezaubernde Architektur besitzt, wird mit der Vollendung des Marmaray-Projektes seine alten, prunkvollen Tage  wieder zurück erhalten. Während der Sepetciler Kasri-Palast in diesem Stadtkreis den internationalen Pressemitgliedern zu Diensten steht, stellt der Bab-ı Ali-Steigung, die vor dem Bahnhof beginnt, eine historische Allee dar, die zum Gebäude des Regierungspräsidenten führt.

Der Kai, der sich zwischen Tophane und der Galata-Brücke  erstreckt, ist nur für Touristenschiffe freigegeben. Mit den im April beginnenden Fahrten kommen innerhalb der bis Ende Oktober dauernden Saison Millionen von Reisenden in die Stadt. Das Geschützgießereigebäude wurde als eine Galerie, die dem Kunstleben der Stadt dient, neugestaltet. Weiter vorne in diesem Stadtkreis verzieren der Dolmabahce- Palais und ihre Moschee die Bosporus-Küste wie Schmuckkästen. Hinter dem Palast, am Berghang, steigt das 5-Sterne Swiss Hotel empor. Von hier sind die Schönheiten von Üsküdar und der Camlica-Hügel auf der gegenüberliegenden Küste  und im Westen des Topkapi Serails und der Hagia Sofia zu sehen.

Während sich der Bosporus in Richtung Schwarzes Meer wie ein Fluss dahin schlängelt, kann man seine 30 km betragende Länge nur vom Flugzeug aus betrachten; umfährt man jedoch an der Küste jede Bucht, so bietet er Seelandschaften. Die mit Küsten, Moscheen und Strandvillen geschmückten Berghänge und Hügel sind mit Grün bedeckt, das sich in der Farbe des Meeres wiederspiegelt. Alte Burgen und 2 moderne Hängebrücken bezeugen diese Schönheit der Natur. Die weißen Möwen verfolgen die weißen Fähren. Während Yachten und Schiffe im dunkelblauen Wasser dahin gleiten, kann es sein, dass einer der gigantischen Tanker, die hinter einer Bucht wie schwarze Geister auftauchen, versucht, diese schöne Wasserstraße, die einzigartig auf dieser Welt ist, mit ihrer gefährlichen, aus dem Schwarzen Meer mitgebrachten Ölfracht wie eine Pipeline zu durchkreuzen.

Der nördliche Teil des Bosporus, dessen Wasser in der Nacht mit lichtern umspielt wird, ist mehr mit Grün umgeben. Das im nördlichen Teil der Anatolischen Küste befindliche  Beykoz ist ein Stadtkreis, der berühmt für seine Schönheiten ist, in denen grüne und blaue Farbtöne harmonisch reflektiert werden. Die Historischen Onceschmeler, die Beykoz Moschee, der Beykoz Forst, der Beykoz Park, das Beykoz Hamam, die Beykoz Baumschule und seine mit historischen Holzschnitthäuser geschmückten Straßen sind unter den zu nennenden Schönheiten. Außerdem befinden sich in Beykoz auch die Anatolische Burg, der Kücüksu Kasri-Palast, die Yoros Festung am Anadolu Kavagı und das Grabmal des Propheten Josua, der zur Zeit Moses lebte. Die auf der gegenüber von Beykoz liegenden Küste befindlichen Stadtkreise İstinye, Yeniköy, Tarabya und Sariyer sind Stadtteile, in denen es sich mit ihren natürlichen Schönheiten und dem einzigartigen Duft des Bosporus leben lässt.

Üsküdar ist ein historischer Stadtkreis der sich als die letzte Haltestelle der von Asien kommenden Straßen entwickelte. Üsküdar, das den kürzesten Überfahrtsweg nach Europa darstellt, ist mit schönen Moscheen geschmückt. Die Bergrücken, die zu den Camlıca-Hügeln führen, sind mit Zypressenbäumen bedeckt und voll mit alten und neuen Friedhöfen; der Große Camlıca-Hügel ist ein in einem Park gelegener Ausflugsort, der die gesamte Stadt überblickt. Während man auf der Straße, die sich an der Küste entlang streckt, nach Kadiköy fährt, lassen sich der schöne Mädchenturm und die Bauwerke der Halbinsel von Istanbul in ihrer gesamten Pracht betrachten. Die Selimiye-Kaserne, die das größte alte Gebäude der Stadt ist oder das im Westen als Florence Nightingale Krankenhaus bekannte Gebäude, das schöne Gebäude, das zuvor das Haydarpascha Gymnasium war und jetzt zur Universität gehört, sowie der Haydarpascha-Bahnhof im preußischen Architekturstil sind die charakteristischen Gebäude dieses Stadtkreises. An der Küste entlang erstrecken sich Handelshafeneinrichtungen.

Kadiköy wird in den Sagen als der erste Ansiedelungsort genannt. Dies ist ein mit seiner typischen Stadt, der schönen Moda-Bucht, dem Fenerbahce-Park und den Marinas sowie der moderne Bagdat Allee berühmter Stadtkreis. Das Zentrum, das aufgrund von Bebauungsaktivitäten einen Teil seiner alten, prächtigen Schlösser und mit Gärten umgebenen Residenzen verloren hat, beherbergt einige der modernsten und größten Einkaufszentren der Stadt.

Die Prinzeninseln stehen in erster Reihe unter den Orten, die ihre Eigenschaft als Istanbuls Ferienorte sorgfältig bewahren. Durch Schnellfähren ist die Zufahrt zu den Prinzeninseln verkürzt, jedoch ist das einzige Gefährt auf den Inseln die Pferdekutsche. Sommerhäuser und gepflegte Gärten befinden sich in der Nähe der Anlegestege. Die mit Tannenwäldern bedeckten Prinzeninseln, in denen man im Frühling und während des gesamten Sommers wandern kann, vereinsamen in der Wintersaison. Jede Jahreszeit birgt ihre Schönheiten. Die Prinzeninseln werden an Wochenenden von der Bevölkerung für Picknick und Schwimmen sowie von Yachtbesitzern besucht.

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