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Skip Navigation LinksIstanbul - 2010 Deutsch Vorstellung der Stadt Istanbul Platzierung
Geographische Lage und strategische Bedeutung

Die Meere und die Landschaften haben die wie feine Spitze gearbeitete Geographie Istanbuls  in 4 Teile aufgeteilt. An den Ufern des Goldenen Horns, d.h. an beiden Seiten des Bosporus, an denen sich früher das Alte Istanbul und Galata befanden, befinden sich heute miteinander verbundene Ansiedlungen, die früher voneinander abgelegene Dörfer waren. Die sich entlang des Meeres von Marmara, welches das kleinste Meer der Welt ist, hinziehenden bewohnten Flächen zeigen, welches Ausmaß die Größe der Stadt erreicht hat. Die Altstadt dehnt sich auf den 7 Hügeln einer dreieckigen Halbinsel umgeben von einer 22 km langen Stadtmauer aus.

Istanbul, dass sich im Zentrum der Alten Welt befand, ist eine wichtige  Megapole mit historischen Monumenten und schönen natürlichen Landschaften. Sie ist die einzige Stadt auf der Welt, die an der Stelle, an der die asiatischen und europäischen  Kontinente durch einen engen Meereskanal voneinander getrennt werden , auf zwei Kontinenten gegründet ist und durch die das Meer fließt. Istanbul, die eine mehr als 2500 Jahre alte Geschichte hat, wurde nach ihrer Gründung in dieser strategisch wichtigen Region, in der sich das Meer und das Festland umarmen, zu einem wichtigen Handelszentrum. Die historische Stadt Istanbul befindet sich auf einer Halbinsel, die von drei Seiten vom Marmara Meer, Bosporus und vom Goldenen Horn umgeben ist.

Istanbul befindet sich zwischen den  280 01’ und  290 55’ östlichen Längen sowie den 410 33’ und  400 28’ nördlichen Breiten. Während der Bosporus das Schwarze Meer mit dem Marmara Meer verbindet, trennt er den asiatischen Kontinent vom europäischen und teilt so die Stadt Istanbul in zwei Hälften. Die Provinz wird im Norden durch das Schwarze Meer, im Osten durch die Hügel der Kocaeli Bergkette, im Süden durch das Marmara Meer und im Westen durch Wassergrenze des Ergene-Beckens begrenzt.

Es ist Istanbuls Glück, dass sie an dem Kreuzpunkt liegt, an dem die Hauptstraßen am Meer enden, dass sie Eigenschaften besitzt, wie eine leicht zu verteidigende Halbinsel zu sein, ein ideales Klima, eine reiche und  großzügige Natur und die Kontrolle über den Bosporus zu haben, und  die Tatsache, dass ihre strategische Lage sich im Zentrum der Welt befindet. Istanbul hat in ihrer gesamten Geschichte eine wichtige strategische Bedeutung gehabt, da sie an der Stelle liegt, an der zwei Kontinente sich vereinen, da sie ein warmes Klima hat und die Tür zum Ozean ist und da sie die sich nach Europa öffnende Tür der historischen Seidenstraße ist.

Die Stadt ist die Hauptstadt von 3 Kaiserreichen, nämlich des Römisches, Byzantinischen und Osmanischen Reich gewesen, mehr als 1600 Jahre haben hier mehr als 120 Kaiser und Sultane regiert. Istanbul ist die einzige Stadt auf der Welt mit diesen Eigenschaften. Während ihres Entwicklungsablaufs wurden die Stadtmauern jeweils nach Westen hin verlagert und die Stadt wurde so 4 Mal vergrößert. Im 5. Jhr. Existierte ein auf einer Halbinsel befindliches, mit aus römischer Zeit stammenden Stadtmauern umgebenes Istanbul.

Jedoch wurden die Fundamente des heutigen Istanbuls im 7. Jh. v. Chr. gelegt. Die Stadt wurde im 4. Jh. n.Chr. von Kaiser Konstantin neu errichtet und zur Hauptstadt gemacht; seitdem war sie annähernd 16 Jahrhunderte lang die Hauptstadt der Römischen, Byzantinischen und Osmanischen Epochen. Während Istanbul in der Zeit Kaiser Konstantins eines der Zentren des Christentums war, war sie nach ihrer Eroberung durch die Osmanen 1453 eine der wichtigsten Städte der islamischen Religion.

Solange sie Hauptstadt der Reiche war, war sie auch zusammen mit dem Staat das Verwaltungszentrum der Religionen; das Patriarchat des östlichen Christentums befindet sich seit seiner Gründung in dieser Stadt, die erste und größte Kirche und die Klöster des Christentums wurden auf den hier befindlichen heidnischen Tempel errichtet. Innerhalb eines Zeitraums von ca. hundert Jahren nach der Eroberung Istanbuls haben Kunstwerke, Moscheen, Serails, Schulen, Hammams und andere Anlagen die Stadt gefüllt und ihr einen islamischen Charakter gegeben, einige der ruinierten Kirchen wurden renoviert und restauriert und zu Moscheen gemacht.

Topographie (Geomorphologie und topographische Schwellen)

Die Istanbul Metropole befindet sich auf den Kocaeli und Çatalca Halbinseln. Jede der beiden Halbinseln ist ein ausgewaschenes Plateau. Istanbul und ihre Umgebung waren in der geologischen Zeit, d.h. am Ende des III. Zeitabschnitts  der Miosen Ära eine Bucht des Sarmat Innenmeeres; in der Pliosen Ära zog sich das Meer zurück, Festland trat hervor und nach einer langen Erosionsperiode, in der fließende Wasser und Wind Erosionen hervorriefen, durch die die Erhöhungen verschwanden und den Erosionen standhaltende Quarzithügel übrigblieben, trat später ein weites Peneplain hervor. Das anstelle des Bosporus befindliche Tal vergrößerte sich ebenfalls. Später änderten sich die Wasserteilungslinien durch das Anschwellen (Erhöhung) des nördlichen Teils des Bosporustals im Peneplain und das Anschwellen seines südlichen Teils im Westen, so dass durch die Zunahme der Neigung in den Flusstälern die Wassererosion zunahm, so dass sich große Gewässer  im Osten ins Schwarze Meer und im Westen ins Marmara Meer erschütteten.

Als Konsequenz der erwähnten geologischen Bewegungen erlitt das Gebiet, in dem sich die Istanbul Metropole befindet Erosionen und gewann die Erscheinung eines Plateaus (Peneplain) mit einer verschwommenen Erdoberflächenform.

Täler, Ebenen, Erhöhungen (leicht wellenförmige Hügelgebiete), hochgelegene Ebenen etc., die als geomorphologische Einheiten angesehen werden können, haben aufgrund der erwähnten Gründe im Gebiet der Istanbul Metropole keine scharfe und eindrucksvolle Erscheinung . Auf der östlichen Seite (auf dem Kocaeli Plateau) befinden sich hohe Gebiete, die östlich der Gebze-Ömerli-Staudammlinie mit den erosionsbeständigen Quarzithügeln (Aydos, Kayışdağı, Alemdağ etc.) beginnen und Richtung Osten weiter ansteigen (350m+). Auf dieser Halbinsel ist die „Wasserteilungslinie“  den Ufern des Marmara Meeres näher. Das Peneplain beinhaltet in den übrigen Teilen weite Täler und leicht wellenförmige Gebiete, deren Flussrichtung mehr in Richtung des Schwarzen Meeres ist.

Auf der westlichen Seite (Çatalca oder Thrakisches Peneplain), befindet sich wiederum ein Peneplain, in dem sich außer einigen Hügeln, die in der Linie vom Bosporus bis zu Büyükçekmece - Karacaköy verlaufen und manchmal eine Höhe von bis zu 200 m oder mehr erreichen, wiederum weite  Flusstäler befinden. Jedoch ist die „Wasserteilungslinie“ auf dieser Halbinsel diesmal näher zum Schwarzen Meer gelegen. Die Flüsse speisen viel mehr das Goldene Horn, die Büyük - und Küçükçekmece Seen und das Marmara Meer. Der Terkos See erhält sein Wasser von den im Nordwesten gelegenen Istranca Bergen. Außer den Istranca Bergen, die manchmal eine Höhe von über 350 m. erreichen, fallen im Westen von Çatalca, d.h. in Richtung der von den Kestanelik - Belgrad Dörfern gebildeten Linie auch Hügel auf, deren Höhe zwischen 200-350 m. wechseln.

Das Klima

Es ist unmöglich den Klimatyp im Gebiet, in dem sich die gesamte Provinz Istanbul befindet, innerhalb eines einzigen Klimatyps zu bewerten. Aufgrund ihrer geologischen Lage  und physikalischen Eigenschaften besitzt sie Klimaeigenschaften, die sich von denen vieler anderer Ansiedlungen auf den gleichen Breitengraden  wesentlich unterscheiden.

Innerhalb der Tief - und Hochdruckgebiete, die auf dem Globus am Äquator beginnen  und der Reihe nach zweimal erneuert werden, befindet sich Istanbul (mit ihrer Lage in 41 Grad nördlicher Breite und 29 Grad östlicher Länge), innerhalb der subtropischen Hochdruckzone und an der Tiefdruckgrenze der kalt-warm Gebiete oder der ländlichen   (trocken) Passatwinden; das Meer (feucht und regnerisch) hingegen befindet sich an der Grenze der Westwinde. Durch die Bewegungen des Globus entstehen im Winter und Sommer unterschiedliche Klimabedingungen.

In Istanbul herrschen das Jahr über drei Wettertypen. Diese sind ruhige Wettertypen, die von Norden und Süden kommen. Die mit den Ost-und Westwinden verbundenen Wettertypen hingegen sind unwichtig. Unter den drei Wettertypen ist der Wettertyp, der während der Vorherrschaft der Nordwinde zu sehen ist, derjenige mit der höchsten Frequenz (größte Wehzahl). Gemäß den Jahreszeiten gibt es vier Zyklen; kalte und warme Zyklen sowie ein langer und ein kurzer Übergangszyklus.

Istanbuls den Monaten entsprechende Durchschnittswärme ist wie folgt:
Wetter Jan Feb März April Mai Juni

Fauna

Die natürliche Fauna im Gebiet der Istanbul Metropole besteht aus Wäldern, Dickichten, Pseudodickichten (Dickichtpflanzengruppen, die sich an das Klima des Schwarzen Meeres angepasst haben und einen feuchten, mehr Bäumen gleichenden Charakter aufweisen) und Küstenpflanzen; auf der Çatalca und Kocaeli Halbinsel befinden sich Pflanzengruppen, die sich an die Klimabedingungen angepasst haben; von diesen haben sich im Norden die „feuchten“ und im Süden die „trockenen“ Arten entwickelt.

Auf der Kocaeli Halbinsel besteht der Pseudodickicht aus Arten die ihre Blätter im Winter verlieren, wie z.B. Kornelkirschen, Haselnuss, Heidenmyrte, Schlehdorn, Mispelstrauch, wilde Pflaumen, Brombeergestrüpp, Vogelbeeren, Stechginster, Ahorn, Holunderbeeren, Lackbäumen, Liguster und Heidelbeere, und aus Arten wie Steinlinden, Maiblumen, Erika, Lorbeer, Färberginster, Schierling, Kermeseiche, Zistrose, Gummibäumen.

Baumarten, die den Feuchtwald charakterisieren und  die mehr im Nordosten des I.Bosporus, im Norden von Alemdağ und in der Umgebung von Polenezköy zu finden sind, sind Kastanien, Buchen, gewöhnliche Weißbuchen und Stieleichen. Im Gebiet zwischen dem Riva Fluss und dem Gökdere Fluss in Ağva herrschen Arten wie Stieleichen im Westen und Schwarzeichen im Osten vor.

Die Fauna ist nicht nur vom Klima abhängig, sondern auch vom Boden. Alle Gebiete, in denen Buchenarten vorkommen, sind mit kalklosem, braunen Waldboden bedeckt, während in den mit Eiche - und Kastanienarten bedeckten Gebieten brauner Waldboden zu finden ist.


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